Ein Chalet auf über 1’700 Metern über Meer ausschliesslich mit der Abwärme aus Bitcoin Mining zu heizen klingt für viele zunächst unrealistisch. Zu kalt, zu abgelegen, zu riskant. Genau deshalb war dieses Projekt für uns ein besonderer Moment. Im April installierten wir in einem abgelegenen Bergchalet einen RY3T ONE in Kombination mit einer Photovoltaikanlage. Schon damals stellte sich unweigerlich die Frage, wie sich das System im Winter bewähren würde.
Was passiert, wenn der RY3T ONE an Weihnachten oder Silvester ausfällt? Reicht die erzeugte Wärme auch bei tiefen Temperaturen und hoher Nachfrage aus? Diese Gedanken begleiteten uns monatelang. Heute blicken wir mit deutlich mehr Selbstvertrauen auf dieses Projekt zurück.
Inzwischen haben wir über 40 Installationen realisiert. Keine einzige Anlage ist über die Feiertage ausgefallen. Dieses Ergebnis macht uns enorm stolz, vor allem auf unser Team und unsere Partner, die jeden Tag dafür sorgen, dass Planung, Umsetzung und Betrieb zuverlässig funktionieren. Natürlich sind wir noch nicht perfekt und lernen kontinuierlich dazu. Doch wir beweisen Tag für Tag, dass unser System auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig arbeitet.
Ein entscheidender Faktor für solche Projekte sind mutige Kundinnen und Kunden. Menschen wie Hanspeter und seine Frau, die bereit sind, ihre alte Ölheizung auszubauen und auf über 1’700 Metern vollständig auf Abwärme zu setzen. Dieser Schritt erfordert Vertrauen, Offenheit und Pioniergeist. Eigenschaften, die heute wichtiger sind denn je.
Bei unserem letzten Besuch durften wir nicht nur ein perfekt funktionierendes System überprüfen, sondern wurden herzlich empfangen, bekocht und durften im angenehm warmen Chalet übernachten. Ein besserer Beweis für die Alltagstauglichkeit dieses Heizkonzepts ist kaum vorstellbar.
Dieses Projekt zeigt, dass Abwärme aus Rechenleistung nicht nur eine theoretische Idee ist, sondern auch unter extremen Bedingungen funktioniert. In den kommenden Wochen werden wir weitere Installationen vorstellen und zeigen, wie vielseitig dieses Konzept einsetzbar ist.
Die Frage bleibt: Wer ist bereit, den nächsten Schritt zu gehen und Pionier zu sein?








